Knochen- und Gelenkerkrankungen

Unter Knochen- und Gelenkerkrankungen fallen eine Unzahl verschiedener Krankheitsbilder mit vielfältigen Ursachen und daraus abgeleiteten Therapien.
Grob kann man hier zwischen drei Hauptursachen unterscheiden: unfallbedingt, Verschleiss und entzündliche Genese. Die Übergänge sind hier aber fliessend.

  • Arthritis

    Arthritis ist ein entzündliche Gelenkerkrankung, die mit starken Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen kann.

  • Osteoporose

    Bei der Osteoporose zeigen die Knochen langsam fortschreitend eine Abnahme der Knochendichte und können leichter brechen.

  • Gicht

    Die Gicht ist eine Stoffwechselstörung, bei der sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ablagern und zu schmerzhaften Entzündungen führen.

  • Morbus Bechterew

    Morbus Bechterew ist eine entzündliche Erkrankung mit rheumatischem Charakter, die hauptsächlich die Wirbelsäule betrifft.

  • Bandscheibenvorfall

    Der Bandscheibenvorfall wird als Diskusprolaps oder Diskushernie bezeichnet und kann zu massiven Schmerzen führen.

  • Schulterschmerzen

    Schulterschmerzen gehören zu häufigen orthopädischen Beschwerden und sind oft auf muskuläre Verspannungen zurückzuführen.

  • Gelenkschmerzen

    Die individuellen Ursachen von Gelenkschmerzen können vielfältig sein und sollten vor Beginn der Therapie herausgefunden werden.

  • Arthrose

    Die Arthrose kann auch als Gelenkverschleiss bezeichnet werden und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

    Arthrose
  • Rheuma

    Rheuma, oder auch Rheumatismus, beschreibt unterschiedliche Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis.

    Rheumatoide Arthritis

Unfallbedingte Knochen- und Gelenkerkrankungen

Bei unfallbedingten Beschwerden sollte mit Kühlung, Schonung bzw. Ruhigstellung und gegebenenfalls auch mit einer Operation behandelt werden. Wichtig ist, dass die korrekte Anatomie und Funktion so ideal wie möglich wiederhergestellt werden.

Verschleiss

Der Verschleiss kann unterschiedliche Ursachen haben. Einerseits als Spätfolge eines Unfalls, Altersverschleiss und es existieren auch genetische Faktoren.
Der Therapieansatz sollte sich nach dem Ausmass richten – abgesehen von Operationen, in fortgeschrittenen Stadien gibt es verschiedene konservative Therapieansätze. Einerseits kann mit entsprechender Ernährung das betroffene Gewebe in seinem Stoffwechsel unterstützt werden, andererseits kommt es in der Folge der Degeneration zu entzündlichen Prozessen, welche dann wiederum durch entzündungshemmende Massnahmen therapiert werden können. Ergänzend existieren heutzutage verschiedene bioregenerative Therapien wie zum Beispiel plättchenreiches Plasma (PRP).

Entzündliche Ursache

Bei primär entzündlichen Gelenkerkrankungen handelt es sich um Krankheiten aus dem rheumatischen Formenkreis wie das klassische Rheuma und Morbus Bechterew, deren Autoantikörper, als gegen den eigenen Organismus gerichtete Antikörper, gemein sind. Auch gibt es bakterielle Infektionen, die sich als Gelenkentzündungen äussern können, zum Beispiel die Borreliose.
Klassischerweise kommen hier Chemotherapeutika oder Antibiotika zur Anwendung. Aus ganzheitlicher Sicht können auch naturheilkundliche Methoden grosse Erfolge bringen. Nach ausführlicher Ursachendiagnostik kann hier antientzündlich durch Ernährung, Nahrungsergänzung, Infusionstherapie und INUSpherese® therapiert werden.

Bei allen Ursachen sollten auch gezielte Bewegung im Rahmen der Physiotherapie Teil der Behandlung sein.