Hausstauballergie

Hausstauballergie

Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschliesslich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen Diagnosemethoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und darf nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose oder den Beginn, die Änderung oder Beendigung einer Behandlung verwendet werden. Suchen Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens auf.

Der Begriff “Hausstauballergie” ist etwas irreführend, weil die Betroffenen nicht auf den Hausstaub selbst reagieren. Hingegen bezeichnet die Hausstauballergie eine Immunreaktion auf Ausscheidungen von Hausstaubmilben. Infolgedessen entsteht eine allergische Reaktion vom Sofort-Typ, bei der es binnen Sekunden oder Minuten zu einer Reaktion des Immunsystems kommt.

Symptome bei Hausstauballergie

Durch den Kontakt der Allergene mit Schleimhäuten in Augen, Nase, Mund und Rachenraum kommt es zu unterschiedlichen Symptomen wie:

  • verstopfte Nase
  • gerötete und juckende Augen
  • juckende Ohren
  • Niesreiz
  • Atembeschwerden (Atemnot, Asthma, Husten)
  • Hautausschlag

Dabei können die Symptome individuell variieren, sodass sie eher Lunge, Nase oder Augen und Haut betreffen.

Diagnostik und Behandlung einer Hausstauballergie

Eine Hausstauballergie lässt sich am einfachsten mit Hilfe einer Blutuntersuchung feststellen. Ein Hauttest (Prick-Test) ist ebenfalls möglich. In unserer Klinik ziehen wir jedoch häufig die Blutuntersuchung vor, weshalb eine vorherige Besprechung über alle diagnostischen Möglichkeiten empfehlenswert ist.

Die Behandlung einer Hausstauballergie konzentriert sich darauf, potenzielle Staubquellen wie Plüschtiere und Teppiche zu reduzieren. Der Wechsel zu hypoallergener Bettwäsche wird ebenfalls empfohlen. Je nach Schweregrad kann kurzfristig eine medikamentöse Therapie (z. B. mit Antihistaminika) sinnvoll sein, um die akuten Symptome zu lindern.

Von einem ganzheitlich medizinischen Standpunkt aus werden Massnahmen zur Regulation des Immunsystems empfohlen. Dazu gehören die Durchführung einer Darmsanierung, die Anpassung der Ernährung unter Berücksichtigung allergenarmer und intoleranzfreier Lebensmittel sowie sanfte Massnahmen zur Reduktion von oxidativem Stress, um die allgemeine Regulationsfähigkeit des Immunsystems zu unterstützen.

Dr. med. Karsten Ostermann M.A.

Um eine dauerhafte Besserung zu erzielen, sollte die Therapie der Hausstauballergie immer auch die Ursache des Problems angehen. Wir helfen Ihnen gern weiter.

Dr. Karsten Ostermann

Weiterführende Informationen

Die aufgelisteten Informationen beinhalten relevante Themen und dienen dem besseren Verständnis.