Alzheimer

Alzheimer

Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschliesslich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen Diagnosemethoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und darf nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose oder den Beginn, die Änderung oder Beendigung einer Behandlung verwendet werden. Suchen Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens auf.

Die Erkrankung Alzheimer, auch als Alzheimer-Demenz bezeichnet, ist durch eine fortschreitende Rückbildung der Grosshirnrinde gekennzeichnet und führt schleichend zu einem Abbau von geistiger Leistung bei den Betroffenen. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz und ist durch Symptome wie Gedächtnisverlust, Orientierungslosigkeit und Verwirrtheit gekennzeichnet. Im Verlauf der Krankheit treten auch Persönlichkeitsveränderungen und die Unfähigkeit zur Selbstversorgung auf, was letztendlich die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt.

Symptome bei Alzheimer

Bei den Symptomen von Alzheimer kann man zwischen Symptomen im Frühstadium und fortgeschrittenem Stadium unterscheiden.

Symptome im Frühstadium der Erkrankung:

  • Zunehmende Vergesslichkeit
  • Vermehrte Tendenz Dinge zu verlegen
  • Wortfindungsstörungen
  • Räumliche und zeitliche Orientierung lässt nach
  • Persönlichkeitsänderung und Stimmungsschwankungen
  • Antriebslosigkeit und wenig Freude an alten Hobbys

Symptome im fortgeschrittenen Stadium:

  • Schwierigkeiten sich auszudrücken
  • Zunehmende Verwirrtheit
  • Vermischung von Vergangenheit und Gegenwart
  • Vertraute Menschen werden nicht mehr erkannt
  • Zunehmende Schwierigkeit den Alltag zu meistern

Ursachen von Alzheimer

Die genauen Ursachen von Alzheimer sind noch nicht vollständig geklärt. Es scheint jedoch, dass die Bildung abnormer Proteine, die sich zu sogenannten “neurofibrillären Tangles” bzw. “Alzheimer-Fibrillen” zusammenlagern und zum Absterben von Nervenzellen führen, eine der Hauptursachen ist. Alter und genetische Vorbelastung gelten als die grössten Risikofaktoren.

Integrative Forschungsansätze & Systemische Stressoren:
In der Umwelt- und integrativen Medizin wird intensiv erforscht, inwiefern zusätzliche systemische Belastungen neurodegenerative Prozesse beschleunigen könnten. Diskutiert werden unter anderem starker oxidativer Stress, mögliche chronische Belastungen durch Umwelttoxine (wie Schwermetalle) sowie Ungleichgewichte im Darmmikrobiom (Darm-Hirn-Achse).
Darüber hinaus werden chronische stille Entzündungen, insbesondere im Mundraum (wie Parodontitis), in der Wissenschaft zunehmend als potenzielle Risikofaktoren anerkannt, die das Gehirn chronisch belasten können. In der ganzheitlichen Zahnmedizin wird zudem beobachtet, wie Zahnverlust und daraus resultierende Funktionsstörungen des Kausystems (CMD) als zusätzliche physische Stressoren auf den Gesamtorganismus wirken, wenngleich die genauen neurologischen Mechanismen noch Gegenstand aktueller Forschung sind.

Dr. med. Karsten Ostermann M.A.

Die neurologische Erkrankung Alzheimer ist nicht nur für Betroffene, sondern auch für die Angehörigen sehr belastend. Eine ursachenorientierte Behandlung, in enger Zusammenarbeit mit Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen, kann bei Patienten mit Alzheimer zielführend sein. Wir helfen Ihnen gern weiter.

Dr. Karsten Ostermann

Behandlung von Alzheimer

Aus konventioneller Sicht gibt es derzeit keine Heilung für Alzheimer. Die Therapiemöglichkeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf die Linderung der Symptome und die Verlangsamung des Krankheitsverlaufs. Medikamente, die die Kommunikation zwischen Nervenzellen fördern, können vorübergehend Erleichterung bieten.

Aus Sicht der integrativen Medizin liegt der Fokus auf der ganzheitlichen Unterstützung des Körpers, um die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten und systemische Entzündungen zu reduzieren. Komplementäre Massnahmen wie eine Darmsanierung oder der gezielte Ausgleich von Mikronährstoffmängeln (z. B. durch Infusionstherapien) zielen darauf ab, die zelluläre Energieproduktion zu unterstützen (Mitochondrientherapie). Ziel dieser ganzheitlichen Ansätze ist es das Immunsystem zu entlasten und das allgemeine metabolische Wohlbefinden der Patienten zu optimieren.

Wichtig ist immer, dass die Behandlung rechtzeitig eingeleitet wird und man nicht zu lange wartet, bis sich die Symptome zugespitzt haben.

Weiterführende Informationen

Die aufgelisteten Informationen beinhalten relevante Themen und dienen dem besseren Verständnis.